Die Espresso-Mühle trägt einen großen Anteil zum perfekten Espresso bei. Selbst die beste Espressomaschine kann bei einer schlechten Mühle oder bei ungenügend eingestelltem Mahlgrad nur einen enttäuschenden Espresso bereiten. Eine gute Mühle sollte nicht nur den für Espresso benötigten sehr feinen Mahlgrad erzeugen können, sondern auch eine möglichst geringe Streuung bzgl. der gewünschten Kaffeepartikelgröße aufweisen.
Die verschiedenen Mahlmethoden bei Espresso-Mühlen:
- Manuelle Mahlfunktion: Der Mahlvorgang wird manuell gestartet und muss auch manuell beendet werden. Immer beliebter werden "Single Dose-"Mühlen, bei denen jeweils eine abgewogene Kaffeemenge für einen einzelnen Espresso-Bezug gemahlen wird. Da danach das Mahlwerk wieder leer ist, kann dann auch auf einen anderen Mahlgrad einer zweiten Kaffeesorten umgestellt werden.
- Zeit-programmierte Mahlfunktion: Der Mahlvorgang wird manuell gestartet und endet automatisch nach einer einstellbaren Zeitspanne, die in der Regel für einen einzelnen oder einen zweifachen Espresso vorgegeben werden kann.
- Gewichts-programmierte Mahlfunktion: Der Mahlvorgang wird manuell gestartet und endet automatisch nach Erreichen eines einstellbaren Kaffeemehl-Gewichts, das in der Regel für einen einzelnen (ca 12 g) oder einen zweifachen Espresso (ca 17 g) vorgegeben werden kann. Damit erreicht man immer eine identische Kaffeemenge unabhängig vom Mahlgrad, was gerade den Prozess der Mahlgradeinstellung signifikant erleichtert.